Ob Hut, ob Helm, Barett, Mütze, Kopftuch, Kapuze, Fez, Haube, Krone oder eine aufwendige Frisur. Kopfbedeckungen haben in vielen Ländern dieser Erde eine Bedeutung: Modisches Statement, politischer Protest, Herrschersymbol, Sonnenschutz, Glaubensfrage, Kulturgut.
Auf Botschaftsweltreise macht sich auch Moderatorin und Sängerin Barbara Schöneberger, die Präsidentin des Urlaubslandes Opodien. Die opodische Delegation wird auch zu den Botschaften mit den SOS-Kinderdörfern kommen und sorgt nicht nur für ausgelassene Stimmung, sondern hat auch meist Überraschungen für reisefreudige Menschen im Gepäck. Die SOS-Kinderdörfer werden in den Botschaften Äthiopien, Sri Lanka, Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Kenia, Madagaskar, Panama, Simbabwe, Sambia, Nepal, Niger, Lesotho und Jamaika mit einem Stand vertreten sein.
Die jamaikanische Botschaft ist bereits ein geübter Gastgeber beim All Nations Festival. Im Innenhof des Botschaftsgebäudes spielt jamaikanische Musik zu einem Ess-Wettbewerb, bei dem typische Köstlichkeiten wie Hot Jamaican Patty und Jerk Chicken verkostet werden. Anschließend kann man sich die Kalorien beim Limbo wieder herunter tanzen. Passend zum Thema werden jamaikanische Kopfbedeckungen am lebenden Modell gezeigt.
SOS-Kinderdorf-Aktivitäten im
Land
Die Anfänge der SOS-Kinderdorf-Arbeit in Jamaika reichen
zurück ins Jahr 1970, als auf Initiative der Jamaikaner
Harland Hastings und John Rollins sowie des
österreichischen Generalkonsuls Heinz Simonitsch der
nationale SOS-Kinderdorf-Verein gegründet wurde. Bereits
zwei Jahre später war das SOS-Kinderdorf Barrett Town,
etwa 15 Kilometer von Montego Bay an der Nordküste
Jamaikas gelegen, bezugsfertig und die ersten Kinder
übersiedelten in ihr neues Zuhause. 1984 folgte in Stony
Hill nahe der Hauptstadt Kingston ein zweites
SOS-Kinderdorf. Beide Kinderdörfer wurden um
SOS-Kindergärten ergänzt, die sowohl
SOS-Kinderdorf-Kindern als auch Kindern aus der
Nachbarschaft offen stehen. SOS-Kinderdörfer
Jamaika
Die erste SOS-Jugendeinrichtung entstand 1988 in Montego Bay. Dort können sich die Jugendlichen, die dem SOS-Kinderdorf entwachsen sind, auf ein Leben in Selbständigkeit vorbereiten. Da die Einwohnerzahl von Stony Hill ständig stieg, platzten die Schulen im Umfeld des SOS-Kinderdorfes bald aus allen Nähten. Klassen mit 60 Schülern und mehr waren keine Seltenheit und viele Schüler mussten in weiter entfernte Schulen ausweichen. Um die Situation zu entschärfen, wurde 2002 in Stony Hill eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule errichtet.
Zurzeit gibt es in Jamaika zwei SOS-Kinderdörfer, zwei SOS-Jugendeinrichtungen, zwei SOS-Kindergärten und eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule.
Weitere Informationen zum Programm und zum Thema „Mit Hut und Haar“ in diesen Ländern unter AllNationsFestival. Sie können ganz einfach auf die Botschaftsweltreise in Berlin gehen: Sie benötigen nur den kostenlosen FESTIVAL PASS. Den FESTIVAL PASS erhalten Sie bei den beteiligten Botschaften oder den BERLIN Infostores. Das Programmheft des ALL NATIONS FESTIVAL 2009 können Sie sich als PDF herunterladen. Video zum letztjährigen All Nations Festival youtube



