Die FHDW setzt seit ihrer Gründung auf Praxisnähe.
Die dualen Studiengänge bestehen zu gleichen Teilen aus
Theorie an der Hochschule und Praxis in
Partnerunternehmen. Daher werden die meisten
Abschlussarbeiten in enger Abstimmung mit Firmen
umgesetzt, zum Nutzen für alle Beteiligten: Die
Absolventen beweisen ihre Praxistauglichkeit, die
Unternehmen erhalten präzise Analysen und die FHDW bleibt
regelmäßig im intensiven Austausch mit den Unternehmen.
So auch beim Projekt von Dennis Kicinski bei der Firma
ARI-Armaturen Albert Richter GmbH & Co. KG aus Schloß
Holte-Stukenbrock. Der Hersteller von Schwerarmaturen für
Gebäudetechnik, Schiffbau, Industrie und Chemie ist
bereits seit 1968 international aktiv und plante eine
weitere internationale Expansion. Die Frage war, welches
Land sich dafür am besten eignet. Das herauszufinden, war
das Ziel der Bachelor-Arbeit von Dennis Kicinski.
Das mittelständische Familienunternehmen beschäftigt
über 700 Mitarbeiter und erzielt mehr als 100 Millionen
Euro Umsatz pro Jahr. Es ist weltweit tätig und hat in
über 50 Ländern Vertriebspartner, sowie eigene
Vertriebsgesellschaften in den USA, Großbritannien,
Frankreich, Dänemark, Österreich, China, Malaysia und
Singapur. "Für mittelständische Unternehmen ist es
wichtig, die begrenzten Ressourcen in den 'richtigen'
Märkten einzusetzen. Daher können wir nicht einfach aus
dem Bauch entscheidend neue Märkte angehen“, sagt
Dietmar Röhrmann, Leiter Marketing und Vertrieb bei
ARI-Armaturen. „Tiefgehende Analysen und systematische
Bewertungen der Marktchancen, wie sie von Dennis Kicinski
durchgeführt wurden, gekoppelt mit den Erfahrungen des
Vertriebs sind der Nährboden für nachhaltiges Wachstum."
Dennis Kicinski erstellte ein eigenes Konzept, um über
200 mögliche Exportmärkte zu bewerten. Anhand der von
ARI gestellten Anforderungen traf er eine erste,
überschaubare Grobauswahl. Diese ergänzte er um wichtige
ökonomische Daten, zog Querverweise zu Daten aus
internationalen Industrie- und Armaturenstudien und legte
fest, wie groß ein Markt mindestens sein müsste. Übrig
blieben 29 Länder, die er auf Chancen und Risiken,
Stärken und Schwächen überprüfte. Am Ende standen drei
Länder zur Wahl. In Gesprächen mit den
ARI-Verantwortlichen zeichnete sich Russland als sinnvolle
geografische Marktausweitung ab. Noch während die
Bachelor-Arbeit fertiggestellt wurde, konnte der
Geschäftsführer für die neue Repräsentanz in Moskau
eingestellt werden. „Die Arbeit von Dennis Kicinski geht
über den üblichen Rahmen einer Bachelor-Arbeit hinaus
und ist schon eine erstklassige Unternehmensberatung“,
kommentiert FHDW-Standortleiter Prof. Stefan Nieland
diesen Erfolg. „Aber genau dieses Ziel verfolgen wir mit
unserem dualen Ansatz des FHDW-Studiums. Die
Abschlussarbeiten unserer Absolventen erweisen sich in
aller Regel als sehr wertvoll und hilfreich für unsere
Partnerunternehmen.“ Erfahren Sie mehr auf
www.fhdw.de
Die Suche nach dem richtigen Exportmarkt
Bachelor-Arbeit an der FHDW unterstützt ARI-Armaturen bei der Internationalisierung/Expansion nach Russland
24.11.2009
Angaben zum Unternehmen
FHDW - Fachhochschule der Wirschaft
Silke Leitow
Fürstenallee 3-5
33102 Paderborn
Germany
Tel: 05251 301-02
Fax: 05251 301-188
eMail:
info-pb@fhdw.de
http://www.fhdw.de
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