Für Universitäten ist es praktisch die Regel, für
private Hochschulen noch eine Ausnahme, eine
Erasmus-Förderung zu bekommen. Die FHDW gehört hier zu
den wenigen privaten Hochschulen, die diese Anerkennung
für ihr internationales Engagement erhält. Das Ziel des
Programms ist die Förderung der akademischen
Mobilität.
Begünstigt werden vor allem die beiden bereits
bestehenden Erasmus-Kooperationen der FHDW. Mit der
NEGOCIA in Paris, Frankreich, gibt es schon seit 1998 eine
Kooperation. Seit Februar dieses Jahres ist die
Universidad de Deusto in Bilbao, Spanien, ebenfalls
Partnerhochschule. Sie wurde 1886 gegründet, und ihre
1916 aufgebaute Wirtschaftsfakultät ist die älteste
Spaniens.
Die finanzielle Unterstützung der
Auslandsaufenthalte stellt oft entscheidende Hilfen für
die Teilnahme an Austauschprogrammen bereit. „Die
Aufnahme in das Erasmus-Programm ist für uns Anerkennung
unserer Aktivitäten auf internationaler Ebene und
hervorragende Gelegenheit, diese weiter auszubauen“,
betont Prof. Dr. Stefan Nieland, Leiter des
FHDW-Standortes Paderborn.
Und das Angebot wird bereits genutzt. Theresa Kaufmann und
Achim Ptasinski, beide studieren an der FHDW International
Business, sind von Oktober bis Dezember 2009 an der
NEGOCIA in Paris. Von der NEGOCIA wiederum sind an der
FHDW Léa Pedroncini (für drei Monate) und Esther
Dèveze, die sogar ein Jahr bleibt, um einen
Doppel-Bachelor-Abschluss zu erwerben. Bewerber für
Praktika stehen schon in den Startlöchern.
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