München, 02. Juni 2010 - „ Die Lösung der
Studenten ermöglicht es dem Nutzer, graphische
Auswertungen des Energieverbrauchs seiner Geräte auf
einer Internetseite einzusehen und diese mit dem Profil
anderer Nutzer zu vergleichen. So kann auf einfachem Wege
ein Überblick über den eigenen Energieverbrauch gewonnen
und das eigene Nutzungsmuster nach ökologischen und
finanziellen Kriterien bewertet werden. Darüber hinaus
kann ein entsprechendes System persönliche Nutzungsmuster
auswerten und darauf basierend Vorschläge zum Wechsel zu
einem geeigneteren Stromtarif oder zum Austausch eines
Endgeräts, das besonders viel Strom verbraucht,
unterbreiten. Zusätzlich haben Anwender der Lösung die
Möglichkeit, Endgeräte in der eigenen Wohnung von einem
beliebigen Ort aus bequem über das Internet,
beispielsweise von einem Laptop oder Mobiltelefon aus, zu
überwachen. Darüber hinaus lassen sich die Geräte auch
über eine Ein- und Ausschaltfunktion über das Internet
steuern. So kann etwa von unterwegs aus kontrolliert
werden, ob ein Gerät versehentlich nicht ausgeschaltet
wurde, um gegebenenfalls die Stromversorgung von unterwegs
zu unterbrechen. Neben ökologischen und finanziellen
Aspekten deckt ALVA somit auch sicherheitsrelevante
Anwendungsfälle ab. „Das breite Spektrum der
Funktionen, die ALVA in einer einzigen Lösung vereint,
trifft genau den Nerv der Zeit“, so Prof. Jörg
Eberspächer, Ordinarius für Kommunikationsnetzwerke an
der Technischen Universität München und
wissenschaftlicher Direktor des CDTM. „Transparenz im
Energieverbrauch ist ein dringenderes Bedürfnis als je
zuvor. Nicht nur steigende Energiepreise, sondern auch ein
bewussterer Lebensstil, sowie die wachsende Besorgnis um
das Klima und die Natur wecken in den Verbrauchern ein
Bedürfnis nach Übersichtlichkeit und intuitiven
Handlungsoptionen“, erklärt einer der betreuenden
Dozenten am CDTM, Andreas Schmid. „Die Verbindung von
Convenience- und Sicherheitsaspekten ist eine sinnvolle
und zeitgerechte Kombination einzelner Funktionen.“
ALVA könnte in naher Zukunft über einen eigenen
Online-Shop sowie im Elektrohandel erhältlich sein. Die
beteiligten Studenten arbeiten momentan an weiteren
Produktfunktionen. „Neben den aktuell realisierten
Basisfunktionen wollen wir noch eine Vielzahl weiterer
Features realisieren“, so eine an der Produktplanung
arbeitende LMU-Studentin. So sollen dem Nutzer in Zukunft
konkrete Handlungsoptionen vorgeschlagen werden, um seine
Energienutzung nach ökologischen und finanziellen
Gesichtspunkten zu optimieren. Der intelligente Stecker
wurde von Studenten des CDTM im Rahmen eines Kurses namens
„CenterVenture“ entwickelt. Dabei handelt es sich um
eine Lehrveranstaltung, in der jedes Semester ein ca.
15-köpfiges interdisziplinäres Team innerhalb kurzer
Zeit Prototypen zukunftsweisender Lösungen sowie
zugehörige Geschäftsmodelle entwickelt und realisiert.
Die Ergebnisse können dann als Startpunkt für
Ausgründungen im Rahmen eines Start-ups zur
tatsächlichen Umsetzung der entwickelten Geschäftsideen
im Markt dienen. Entsprechende Ergebnisse aus
vorangegangenen „CenterVenture“-Kursen wurden bereits
von renommierten Partnern wie der Deutschen Telekom AG
oder der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck aufgegriffen
und weiterentwickelt. Weitere Informationen erhalten Sie
bei
Isabel Dörfler
Barer Str. 21
80333 München,
T. +49 89 289 28164
doerfler@cdtm.de Über das CDTM
Das Center for Digital Technology and Management (CDTM)
ist ein Joint Venture der beiden Münchner Universitäten
Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und
Technische Universität München (TUM). In der Lehre
bietet das CDTM seinen Studenten den seit 1998 etablierten
Elitestudiengang „Technology Management“. Der Fokus
dieses englischsprachigen Studiengangs liegt auf dem
interdisziplinären Austausch zwischen Studenten
wirtschaftlicher und technischer Fachrichtungen, sowie der
engen Kooperation mit renommierten Industriepartnern. Der
Bereich Entrepreneurship stellt mit zahlreichen
erfolgreichen Unternehmensgründungen ehemaliger Studenten
und Mitarbeiter eine wichtige Säule des CDTM dar. Die
Forschung konzentriert sich auf Fragen der
wirtschaftlichen Relevanz neuartiger Technologien
innerhalb des TIME-Sektors (Telekommunikation,
Informationstechnologie, Medien und Entertainment). Das
CDTM-Board besteht aus jeweils fünf Professoren der LMU
und der TUM. Es werden derzeit 10 wissenschaftliche
Mitarbeiter beschäftigt. Das Programm wird jedes Jahr von
ca. 40 Studenten abgeschlossen.
Weitere Informationen: www.cdtm.de Über die Fakultät
für Betriebswirtschaft
Die Fakultät für Betriebswirtschaft ist eine der 18
Fakultäten der LMU und deckt mit ihren 19 Professuren die
wesentlichen Felder der modernen Betriebswirtschaftslehre
ab. Die Fakultät bietet ein umfassendes und sowohl
theoretisch fundiertes als auch praxisnahes Lehrangebot,
ist in der Forschung international sichtbar und verfügt
über eine moderne Infrastruktur sowie sehr gute Kontakte
in die Praxis. Mehr Informationen finden Sie unter
www.bwl.lmu.de Über die Ludwig-Maximilians-Universität
München
In 18 Fakultäten forschen und lehren rund 650
Professorinnen und Professoren sowie etwa 2.500
wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie
bieten ein breites und ausdifferenziertes Spektrum aller
Gebiete des Wissens von Geistes- und Kultur- über
Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin zur
Medizin und den Naturwissenschaften. Dieses Angebot nutzen
zurzeit rund 44.000 Studierende, davon rund 18 Prozent aus
dem Ausland.
Erfolgreiche Forschung
Studenten der Münchner Universitäten entwickeln in nur vier Tagen eine intelligente Steckdose
02.06.2010
Angaben zum Unternehmen
LMU
Astrid Braungart
Ludwigstraße 28
80539 München
Deutschland
Tel: 089 21806949
http://www.bwl.lmu.de
zum Firmenprofil »»
LMU
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